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Immobilienpreise steigen im Rekordtempo - in Münster und bundesweit

Wer in Deutschland Wohneigentum erwerben will, muss dafür immer tiefer in die Tasche greifen.

 

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Preise im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2020 um durchschnittlich elf Prozent, im letzten Quartal sogar um den Rekordwert von 12,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Die Leiterin des Immobiliengeschäftes der Postbank, Eva Grunwald, sagte jüngst bei der Vorstellung des Postbank-Wohnatlas 2022: „Die neuen Rekorde auf dem Immobilienmarkt werden von der Angst vor einer Zinserhöhung sowie steigender Inflation begünstigt.“ Viele Deutsche flüchteten daher in Betongold.

„Die Coronapandemie hat den Wunsch nach einem eigenen Zuhause nur noch bestärkt.“ Deshalb suchten Kaufinteressenten jetzt auch vermehrt im Umland großer und beliebter Städte wie Berlin, Hamburg, Köln, München. Dieses Phänomen lässt sich selbstverständlich auch bei der Immobiliensuche in Münster und dem Münsterland feststellen.


Stark gestiegene Immobilienpreise als Folge

 

Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in dünn besiedelten ländlichen Kreisen legten im letzten Quartal 2021 um gleich 15,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu. Eigentumswohnungen verteuerten sich dort um 13,2 Prozent.


Damit liegt der Häuserpreisindex des Statistischen Bundesamtes bei knapp 154, was einer Preissteigerung von rund 54 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 2015 entspricht. Vergleicht man die Werte mit dem Jahr 2000 ergibt sich sogar eine Steigerung von mehr als 84 Prozent.


Die Bundesbank warnt daher auch seit längerem vor der wachsenden Gefahr einer Immobilienblase. In ihrem Monatsbericht hieß es jüngst: „Die Überbewertungen bei Wohn-Immobilien nahmen zu.“ 

Immobilienpreise auf Rekordhöhe